Zum Inhalt springen
SEO NW – Alexander Müller 18 FachportaleHotline 0800 188 7 100 rund um die UhrGratis Sprechstundewww.seo-manager.info
Video und BildVideo und Bild mit Jan
Menü

Ratgeber

Google-Bildersuche optimieren: so kommen deine Bilder in die Treffer

Für die Google-Bildersuche braucht ein Bild eine abrufbare Adresse im img-Element, einen beschreibenden Alt-Text und einen Platz neben passendem Text. Mit og:image oder strukturierten Daten legst du fest, welches Bild für die Seite stehen soll. In der Search Console siehst du über den Suchtyp Bilder, welche Bilder Besucher bringen.

Schreiner um die fünfzig streicht mit der Hand über eine frisch geölte Eichentreppe in einem hellen Haus
Bild: KI-generiert

Wer nach einem Werkzeug, einer Treppe aus Eiche oder einer Frisur sucht, wechselt oft direkt in die Bildersuche. Dort entscheidet ein Vorschaubild, ob jemand auf deine Seite klickt. Die Google-Bildersuche zu optimieren heißt deshalb mehr als Dateien klein zu machen. Google muss das Bild finden, verstehen, worum es geht, und es für passend halten. Dieser Ratgeber geht die Punkte durch, die Google in seiner Anleitung für Bilder nennt, und ergänzt, wie du Bilder gezielt aus der Suche heraushältst. Was die Bildersuche ist, erklärt das Glossar unter Bildersuche, die technischen Grundlagen stehen im Ratgeber Bilder-SEO Grundlagen auf der Hauptseite.

Erst finden, dann ranken

Google findet Bilder über die üblichen HTML-Elemente für Bilder. Bilder aus dem CSS indexiert Google nicht [1]. Ein schönes Motiv, das als Hintergrundbild hinter einer Überschrift liegt, kommt also nie in die Bildersuche. Für Bilder, die Google sonst übersehen könnte, empfiehlt es eine Bildersitemap [1]. Wann sich die lohnt, beschreibt der Ratgeber Bildersitemap.

Bei responsiven Bildern mit srcset oder dem picture-Element empfiehlt Google immer eine Rückfalladresse im src des img-Elements [1]. Fehlt sie, hat die Suche keine eindeutige Adresse. Und wer Bilder lazy lädt, muss darauf achten, dass die echte Bildadresse im gerenderten HTML steht, denn die Google-Suche scrollt und klickt nicht [2].

Das Bild in den richtigen Text setzen

Google liest ein Bild nie für sich allein. Die Anleitung empfiehlt, Bilder in der Nähe von passendem Text zu platzieren, auf Seiten, die zum Motiv passen. Bildunterschriften und Bildtitel helfen Google zusätzlich, ein Bild zu verstehen [1]. Auch Titel und Beschreibung der Seite zählen, denn Google nutzt Angaben im title-Element und in den Meta-Tags jeder Seite als Quellen für die Ergebnisse [1].

Offenes Fotoalbum auf einem Holztisch, neben jedem Foto liegt ein kleiner leerer Notizzettel, von oben gesehen
Bild: KI-generiert

In der Praxis heißt das: Ein Foto der fertig geölten Eichentreppe gehört in den Absatz, der die Treppe beschreibt, mit einer kurzen Unterschrift darunter. In einer Bildstrecke ohne Text am Seitenende hat Google viel weniger Anhaltspunkte. Der Alt-Text bleibt das wichtigste Merkmal. Google nennt ihn das wichtigste Metadatum eines Bildes und warnt davor, ihn mit Suchbegriffen vollzustopfen [1]. Wie du gute Alt-Texte schreibst, zeigt der Ratgeber Alt-Texte für Bilder schreiben.

Video zu deinem Thema? Jan macht das.

Schreib Jan, worum es gehen soll. Die Anfrage geht an 301@seo-manager.info, die Abstimmung läuft über SEO NW.

Welches Bild für die Seite steht

Eine Seite hat oft viele Bilder, aber nur eines erscheint, wenn Google ein Vorschaubild für die Seite zeigt. Dieses bevorzugte Bild kannst du festlegen: mit primaryImageOfPage, über mainEntity oder mainEntityOfPage in den strukturierten Daten oder mit dem Meta-Tag og:image [1]. Wähle dafür ein Bild, das den Inhalt der Seite zeigt. Google rät von allgemeinen Logos, Bildern mit Text, extremen Seitenverhältnissen und geringer Auflösung ab [1].

Das passt gut zusammen, weil das og:image ohnehin das Bild ist, das beim Teilen in Messengern und sozialen Netzwerken erscheint. Ein eigenes, aussagekräftiges Artikelbild je Seite erfüllt also beide Zwecke. Wer strukturierte Daten nutzt, muss dort die Bildangabe setzen, wenn ein Ergebnis in Google Bilder ein Badge oder eine erweiterte Darstellung bekommen soll. Dafür gelten die allgemeinen Regeln für strukturierte Daten und die Regeln des jeweiligen Typs [1].

Qualität und Ladezeit

Google empfiehlt scharfe, hochwertige Bilder, weil sie Nutzer eher ansprechen und als Vorschaubild auffallen [1]. Ein unscharfes Handyfoto aus schlechtem Licht hat es in der Bildersuche schwer, auch wenn alles andere stimmt. Gleichzeitig soll die Seite schnell laden. Google rät zu aktuellen Verfahren der Bildoptimierung und responsiven Bildern und nennt PageSpeed Insights als Werkzeug zum Testen [1]. Formate, die Google im src unterstützt, sind BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF. Google empfiehlt, dass die Dateiendung zum Format passt [1]. Wie Name, Größe und Format zusammenspielen, steht im Ratgeber Bilder-SEO: Dateinamen und Größen.

Fotografin um die dreißig richtet eine Softbox neben einem Stillleben aus Keramikschalen auf einem Tisch aus
Bild: KI-generiert

Bei der Auswahl der Motive lohnt eine ehrliche Frage: Zeigt das Bild etwas, das Suchende sonst nirgends sehen? Ein Stockfoto, das so oder ähnlich auf vielen anderen Seiten steht, unterscheidet deine Seite nicht von diesen. Eigene Fotos von Arbeiten, Produkten und Abläufen sind dagegen nur bei dir zu finden. Wann sich eigene Aufnahmen lohnen und wann ein gekauftes Bild reicht, wägt der Ratgeber Eigene Fotos oder Stockfotos ab. Wichtig ist auch die Reihenfolge auf der Seite. Das Bild, das am meisten zeigt, steht weit oben und nah an der Überschrift, kleine Detailbilder folgen weiter unten im passenden Absatz.

Bilder gezielt aus der Suche halten

Nicht jedes Bild soll gefunden werden. Für Baupläne, interne Fotos oder Bilder, die du nur mit Erlaubnis zeigen darfst, nennt Google mehrere Wege [3]:

Halb geschlossene Holzschublade mit einem Stapel Fotoabzüge, teilweise von einem Leinentuch bedeckt
Bild: KI-generiert
  • In der robots.txt eine Sperre für den Crawler Googlebot-Image auf die Bildpfade. Wer stattdessen Googlebot sperrt, nimmt die Bilder aus allen Google-Suchen.
  • Der HTTP-Header X-Robots-Tag mit noindex an der Bilddatei. Das wirkt überall, wo das Bild eingebunden ist.
  • Das Robots-Meta-Tag noimageindex auf einer Seite. Es verhindert die Indexierung der Bilder dieser Seite, Bilder, die auch auf anderen Seiten stehen, können über diese aber trotzdem indexiert werden.

Eine Kombination hat einen Haken: Sperrst du ein Bild per robots.txt, kann Google den Header an der Datei nicht mehr lesen, weil es die Adresse gar nicht abruft [3]. Für eilige Fälle gibt es das Werkzeug zum Entfernen in der Search Console. Seine Wirkung ist vorübergehend, ohne Sperre oder Löschung können die Bilder danach wieder erscheinen [3].

Ein Sonderfall ist die Vollansicht. Wer verhindern will, dass die Bildersuche das Bild in voller Größe zeigt, kann laut Google den Referrer prüfen und bei Anfragen von Google-Domains mit Status 200 oder 204 ohne Inhalt antworten. Google crawlt die Seite trotzdem und zeigt ein selbst erzeugtes Vorschaubild. Google wertet das ausdrücklich nicht als Cloaking [1].

SafeSearch und sensible Inhalte

Google filtert bestimmte Bilder mit SafeSearch. Damit die Filter richtig greifen, soll Google die Art deiner Website verstehen. Die Anleitung verweist dafür auf eigene Regeln zur Kennzeichnung von Seiten mit expliziten Inhalten [1]. Für die meisten Unternehmensseiten spielt das keine Rolle. Bei Themen wie Tattoos, Medizin oder Kunst kann es sich aber lohnen, die Hinweise zu kennen, damit harmlose Bilder nicht ungewollt gefiltert werden.

Erfolg in der Search Console ablesen

Ob deine Bilder gefunden werden, siehst du im Leistungsbericht der Search Console. Über den Filter Suchtyp kannst du zwischen Websuche, Bildersuche, Videosuche und News wechseln [4]. Mit dem Suchtyp Bilder erkennst du, welche Seiten über die Bildersuche Klicks bekommen und bei welchen Suchanfragen. Vergleich die Zahlen nach einer Änderung über einige Wochen, einzelne Tage schwanken stark. Seiten mit vielen Impressionen und wenigen Klicks sind gute Kandidaten für ein besseres Vorschaubild oder einen klareren Text rund um das Bild.

Bilder bringen Besucher über die Bildersuche, ein Video kann sie auf der Seite halten. Wenn du für eine Seite mit starken Bildern auch ein Video planst, übernimmt Jan bei SEO NW Konzept, Dreh und Schnitt. Frag bei Jan an, was für deine Seite passt.

  1. Organisation Google image SEO best practices. Google Search Central. Stand 02.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Fix lazy-loaded content. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Prevent images on your page from appearing in search results. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
  4. Organisation Leistungsbericht (Suchergebnisse). Search Console-Hilfe, Google. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Warum erscheint mein Bild nicht in der Bildersuche?

Häufige Gründe sind ein Bild, das nur als CSS-Hintergrund eingebunden ist, eine Bildadresse, die erst nach Scrollen oder Klicken geladen wird, oder eine Sperre in der robots.txt. Auch ein Bild ohne passenden Text auf der Seite hat es schwer.

Wie lege ich fest, welches Bild Google für meine Seite zeigt?

Mit primaryImageOfPage oder mainEntity in den strukturierten Daten oder mit dem Meta-Tag og:image. Wähle ein Bild, das den Inhalt zeigt, ohne Text und ohne extremes Seitenverhältnis.

Hilft eine Bildunterschrift?

Ja. Google nennt Bildunterschriften und Bildtitel als Hilfe, um ein Bild zu verstehen. Am wichtigsten bleibt der Alt-Text.

Wie halte ich einzelne Bilder aus der Suche heraus?

Mit einer Sperre für Googlebot-Image in der robots.txt, mit dem Header X-Robots-Tag noindex an der Bilddatei oder mit noimageindex auf der Seite. robots.txt und Header solltest du nicht kombinieren.

Wo sehe ich Klicks aus der Bildersuche?

Im Leistungsbericht der Search Console. Stell den Filter Suchtyp auf Bilder, dann siehst du Seiten und Suchanfragen aus der Bildersuche.

Video anfragen bei Jan

Schreib Jan, worum es gehen soll. Die Anfrage geht an 301@seo-manager.info, die Abstimmung läuft über SEO NW.

Erstgespräch für 1 €. Deine Angaben gehen an 301@seo-manager.info und dienen nur der Antwort. Datenschutz. Lieber sprechen? 0800 188 7 100, rund um die Uhr.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

Weiterlesen

  • Ablauf einer Videoproduktion bei Jan

    Video Ablauf bei SEO NW in sieben Schritten: Anfrage und Video Briefing, Angebot, Konzept, Vorbereitung, Produktion …

  • Datenschutzerklärung

    Datenschutzerklärung für media.seo-manager.info: Matomo, Kontaktformular, Server-Logs und deine Rechte nach DSGVO.

  • Angaben gemäß § 5 TMG

    Impressum und Anbieterkennzeichnung gemäß § 5 TMG für media.seo-manager.info.